Zu Gast auf der Website und im Stadion des FC St. Pauli07.10.2019

Diesen Freitag werden wir gleich zweifach im Millerntor-Stadion zu treffen sein. Am Vormittag findet wie gewohnt unser offenes Lernangebot in den Fanräumen statt, zu dem alle Details an dieser Stelle auf der Website des Vereins nachgelesen werden können. Am Abend folgen wir dann mit einigen unserer LernerInnen der Einladung des FC St. Pauli zum Spiel gegen den SV Werder Bremen, für die wir uns sehr bedanken!

Workshop zu geringer Literalität in der Jugendberufsagentur Hamburg-Mitte26.09.2019

Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Rechtskreisen und Standorten nahmen in der vergangenen Woche an unserer Sensibilisierungsschulung zu geringer Literalität in der Jugendberufsagentur Hamburg-Mitte teil. Dabei stellte sich schnell heraus, dass es in deren Arbeitsalltag mit der Klientel der 16-25jährigen immer wieder Momente gibt, in denen Lese- und Schreibschwierigkeiten erkennbar werden. Nicht nur im Umgang mit behördlichen Formularen, sondern beispielsweise auch bei der Bedienung von Internetseiten zur Berufsfindung werden die geringen Lese- und Schreibkompetenzen der jungen Erwachsenen für die MitarbeiterInnen sichtbar.

Dementsprechend wurden neben zentralen Zahlen der LEO-Studie 2018 und weiteren Aspekten der Schriftsprache im täglichen Leben, schwerpunktmäßig auch Strategien zum Erkennen und Ansprechen der schriftsprachlichen Schwierigkeiten in konkreten Beratungssituationen thematisiert. Zudem wurden Ideen dazu ausgetauscht, wie sich das Thema im Arbeitsalltag der Jugendberufsagentur weiterhin mitdenken und integrieren lässt. Vielen Dank an alle Teilnehmenden für den spannenden und aktiven Austausch!

ALFA-Mobil trifft Neu Start St. Pauli20.09.2019

Bundesweit steht der September im Zeichen des Weltalphabetisierungstages und der Aufklärung der Öffentlichkeit zu Grundbildung und Alphabetisierung. Passend dazu durften wir vergangenen Mittwoch das ALFA-Mobil auf St. Pauli begrüßen. Für die gemeinsame Aktion hatten wir uns zwei zentrale Orte im Stadtteil ausgesucht: Zunächst waren wir am Paulinenplatz zu treffen, wo wir schon einige insbesondere jüngere PassantInnen ansprechen und zum Thema Lese- und Schreibschwierigkeiten sensibilisieren konnten.

Anschließend fuhren wir mit dem ALFA-Mobil weiter zum Millerntorplatz nahe der Reeperbahn. Dort herrschte auch aufgrund des Reeperbahn-Festivals reger Fußgänger-Fluss und wir konnten zahlreiche Gespräche zum Thema führen und auf unsere Angebote im Stadtteil hinweisen.

Vielen Dank an die Mitarbeiterinnen des ALFA-Mobils für den Besuch!

Spannende Impulse auf der KASA-Berlinkonferenz18.09.2019

Wertvolle Anregungen konnte der Vertreter von Neu Start St. Pauli aus den Fachvorträgen und Arbeitsgruppen rund um das Thema „Qualität in der Alphabetisierung mit Zugewanderten“ mit nach Hamburg nehmen.

Auf der von dem Berliner Projekt „Kasa“ sehr gut organisierten Veranstaltung diskutierten am vergangenen Montag zahlreiche Alphabetisierungsexperten, welche Qualitätsmerkmale bei Lehrkräften, Methoden und Materialien wichtig sind und wie weitere Verbesserungen erreicht und gesichert werden können.

Dabei wurde auch auf die erforderlichen Rahmenbedingungen hingewiesen, nicht zuletzt auf eine bessere Bezahlung der Lehrkräfte, denn sie sind und bleiben der wichtigste Faktor, um eine qualitativ hochwertige und erfolgreiche Alphabetisierungsarbeit mit Zugewanderten sicherzustellen.

Neu Start St. Pauli dankt den Referenten und dem Kasa-Team für den spannenden Input.

Nächster Lernberatungstermin im Haus der Familie am 17.09. von 16 – 17.30 Uhr13.09.2019

Möchten Sie besser lesen und schreiben lernen? Wir beraten Erwachsene mit Lese- und Schreibschwierigkeiten oder deren Angehörige/Freunde.

In Zusammenarbeit mit dem Haus der Familie gibt es auch die Möglichkeit, vor Ort in den Räumen unseres Partners bei der Schilleroper mit professionellen LernbegleiterInnen zu lernen – mit viel Zeit und Ruhe, allein oder in einer Gruppe. Sie müssen kein Geld bezahlen.

Trauen Sie sich und probieren Sie es aus. Wir helfen Ihnen!

Besuch aus Bremerhaven09.09.2019

Ein spannender Erfahrungsaustausch und neue Impulse ergaben sich, als vergangene Woche das Projekt „Aufbruch“ aus Bremerhaven bei uns zu Besuch war. Das wie wir im Rahmen der AlphaDekade geförderte Projekt bietet in Bremerhaven Angebote zur Grundbildung an, um Menschen mit geringen Lese- und Schreibkompetenzen über thematische Alltagszugänge in ihrer Lebenswelt zu erreichen. Wir freuen uns auf weiteren Austausch und danken für den Besuch!

Freitags-Tipp: Spaziergang zum Weltalphabetisierungstag am 8. September06.09.2019

Die Reiseführer-Tipps zum Schanzenviertel müssen umgeschrieben werden, denn auf Höhe der Bartelsstraße 39 gibt es eine unübersehbare neue Attraktion: Eine großflächige Wandmalerei im Comic-Stil der KollegInnen von iCHANCE macht passend zum Weltalphabetisierungstag 2019 öffentlichkeitswirksam auf das Thema Lese- und Schreibschwierigkeiten aufmerksam. Daher: Ein thematischer Sonntagsspaziergang zum Kunstwerk empfiehlt sich allemal! Ebenso wie die Ansprache des Themas im Bekannten- und Freundeskreis zum Anlass des Weltalphabetisierungstages!

Workshop zu geringer Literalität im Jobcenter St. Pauli03.09.2019

Im Arbeitsalltag der MitarbeiterInnen gibt es mannigfaltige Berührungspunkte zum Thema geringe Literalität. Dies war eine der wesentlichen Rückmeldungen, die sich aus unserem Sensibilisierungs-Workshop beim Jobcenter St. Pauli vergangene Woche ergab und die eine gute Grundlage bildete, um sich mit verschiedenen thematischen Aspekten vertiefend zu befassen: Was genau meint eigentlich der Begriff „geringe Literalität“ bzw. „funktionaler Analphabetismus“? Welche möglichen Ursachen gibt es dafür trotz Schulpflicht in Deutschland? Wie erkenne ich Lese- und Schreibschwierigkeiten bei Klienten? Auf welche Weise können diese sensibel angesprochen werden, so dass die betroffene Person dadurch positiv bestärkt wird ein Lernangebot wahrzunehmen? Und welche weiteren Möglichkeiten gibt es, Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten in der täglichen Arbeit des Jobcenters gerechter zu werden?

Antworten auf diese und weitere Leitfragen wurden thematisiert und diskutiert. Dank der zahlreichen und aktiven Teilnahme aus allen Abteilungen des Jobcenters war es ein gelungenger Workshop, der allen Beteiligten konkrete Umsetzungshinweise für die bewusste Einbindung des Themas in der beruflichen Alltagspraxis bot.

Wer Interesse an einem Sensibilisierungs-Workshop für seine Einrichtung in St. Pauli hat, kann sich jederzeit gerne für Termin- und Detail-Absprachen an uns wenden!

Buchstaben-Sensibilisierung zwischen Käse, Reeperbahn und Fischbrötchen29.08.2019

Unsere Sommer-Öffentlichkeitsaktionen im Stadtteil gehen weiter: Gestern waren wir beim St. Pauli Nachtmarkt auf dem Spielbudenplatz vertreten, wo wir einen großzügigen 10-Meter-Pavillon als Standfläche nutzen durften. In Gesprächen mit den BesucherInnen konnten wir sowohl Informationen zu unseren Angeboten im Kiez streuen als auch das Thema geringe Literalität weiter ins öffentliche Bewusstsein rücken. Begleitet vom Duft und Klang der Fisch-, Käse- und Kaffeebuden um uns herum war es ein besonderer Ort für die Vermittlung des Themas. Nächster öffentlicher Halt: Gemeinsame Aktion mit dem ALFA-Mobil am 18. September am Paulinenplatz und Millerntorplatz!

„Lesen und schreiben tut auch der Gesundheit gut!“26.08.2019

Nach diesem Lösungssatz suchten viele große und kleine BesucherInnen bei der Silben-Schnitzeljagd, zu der wir am Samstag im Rahmen unseres Infostandes „Besser lesen und schreiben lernen für Erwachsene“ auf dem Sommerfest des Gesundheitszentrums St. Pauli einluden.

Neben der regen Teilnahme an der spielerischen Auseinandersetzung mit dem Thema haben wir uns besonders über das große Interesse und die zahlreichen Gespräche gefreut, die wir mit BesucherInnen aus dem Umfeld der sozialen und caritativen Dienst- und Hilfeleistungen des Gesundheitszentrums führen konnten.

Viele zeigten sich sehr verwundert über die hohe Zahl von 6,2 Millionen Erwachsenen in Deutschland, die Lese- und Schreibschwierigkeiten haben. Sie bestätigten die dringende Notwendigkeit, etwas für diese Menschen zu tun und begrüßten besonders den aufsuchenden Ansatz von Neu Start St. Pauli, um Betroffene im Stadtteil St. Pauli zu erkennen, anzusprechen und ihnen Lernangebote zu machen.